Alles rund um's Berner Leben ...


Räumliche Gegebenheiten

 

Da der Berner zu den größeren Hunderassen gezählt wird, braucht er auch entsprechend mehr Platz und Bewegungsfreiheit. Er liebt es, Haus, Hof und seine Familie zu bewachen und hier hat er auch die für ihn notwendige Bewegungsfreiheit. Ebenso schätzt der Berner einen Garten, den er bewachen kann, aber der Familienanschluss darf niemals zu kurz kommen. Er ist keinesfalls als Zwingerhund geeignet. Wohnungshaltung ist wohl möglich, aber gehört gut durchdacht in Bezug auf genügend Auslauf und Platz. Es wäre optimal wenn die Wohnung im Erdgeschoss liegen würde oder ein Aufzug vorhanden ist, denn der Berner sollte möglichst wenig Treppen laufen, bis er ausgewachsen ist. Und im Falle einer Krankheit wird er es möglicherweise nicht mehr können.

 

 

Bewegung & Auslauf

 

Der Berner Sennenhund liebt Bewegung, besonders dann, wenn er sie gemeinsam mit seinen Menschen ausüben kann, dennoch ist er kein ausgesprochen lauffreudiger Hund. Tägliche Spaziergänge sind empfehlenswert, wobei es beim Gehen oder gemütlichem Joggen bleiben sollte. Das Mitlaufen beim Fahrrad fahren oder Joggen überfordert den Berner sehr leicht. Die Teilnahme an Gehorsams-Kursen oder an einer Zughunde- oder Fährtenausbildung ist zu empfehlen.

 

 

Erziehung

 

Ein junger Berner ist voller Temperament und Tatendrang, das es in die richtigen Bahnen zu lenken gilt. Nicht mit Gewalt und Drohungen, sondern mit sanfter und liebevoller und vor allem mit konsequenter Erziehung kommt man zum gewünschten Ziel. Erziehung ist notwendig, wenn man später keinen ungezogenen Hund mit allerlei Unarten haben will. Man sagt dem Berner auch eine gewisse Sturheit nach, was daran liegen könnte, dass er gerne einen Sinn sehen möchte in den Kommandos und Aufgaben, die man ihm gibt. Aber mit positiver Motivation ist er in der Regel sehr gut erziehbar. Wir geben Ihnen gerne persönlich weitere Tipps und Tricks zur richtigen Berner-Erziehung mit auf den Weg.

 

 

Pflege

 

Trotz des langen Fells reicht es, dieses zwei bis dreimal wöchentlich zu bürsten. Während des Fellwechsels im Frühjahr und Herbst, wenn der Hund "haart", sollte täglich gebürstet werden. Gebadet werden soll der Berner nur ca 1-2x pro Jahr.

 

Aber nicht nur die richtige Fellpflege ist zu beachten, auch Krallen, Zähne und Ohren sollten regelmäßig kontrolliert werden.

Fütterung

 

Zur richtigen Entwicklung und Gesunderhaltung des Hundes ist auch ein entsprechend abgestimmtes und hochwertiges Futter notwendig. Eine Gewichtskontrolle ist empfehlenswert, da viele Berner dazu neigen, zu dick zu werden, was der Gesundheit natürlich nicht förderlich ist.

 

 


Wir möchten hier keine Marken und Fütterungsarten empfehlen, aber sollten Sie sich für einen Welpen von uns entscheiden, geben wir Ihnen natürlich detaillierte Hinweise zur Fütterung Ihres neuen Lieblings mit auf den Weg.